Themenheft : Suizidalität
Editorial - Menetekel Siuzid
Thomas Bronisch, K.D. Sulz
STRUKTURIERUNG IN DER BALINTGRUPPEN-ARBEIT
Ernst Holzbach
Schlüsselwörter: Balintgruppe - Methodik - Literatur
Zusammenfassung:
Veränderungen bezüglich Teilnehmer-Zusammensetzung und bezüglich Erfordernissen in Weiterbildungskreisen lassen eine stärkere Strukturierung in Balintgruppen erforderlich werden. Nach Darstellung verschiedener Themenkreise der Balintgruppen-Arbeit - Gruppenbildung, Bericht des Vortragenden, Schutz des Referenten, Gruppendiskussionen, Leiterverhalten und Deutungsarbeit - wird eine Strukturierung der Gruppensitzung aufgezeigt, die Balintgruppen-Arbeit bündelt und fokussiert, so daß neuen Anforderungen an die Balintgruppen-Arbeit besser begegnet werden kann ohne die bekannten Konzepte zu verlassen
Zur Bedeutung von Suizidalität
Thomas Bronisch
Schlüsselwörter: Suizid - Suizidversuch - Epidemiologie
Zusammenfassung:
Der Suizid findet sich schon bei Steinzeitmenschen. Eine deutliche Zunahme von Suiziden zeigt sich in europäischen Ländern im Laufe des 19. Jahrhunderts durch den Einfluß von Säkularisierung, Industrialisierung, und damit verbunden der Individualisierung in den betreffenden Gesellschaften. Suizide gehören zu den häufigsten Todesursachen in westlichen Gesellschaften. Die Suizidrate übersteigt die Rate an tödlichen Verkehrsunfällen. Suizidraten weisen in den einzelnen Gesellschaften eine erstaunliche Konstanz über Jahrzehnte und Jahrhunderte auf, dennoch können politisch-gesellschaftliche Ereignisse, wie Kriege oder z.B. die Öffnung des Eisernen Vorhanges in Osteuropa zu einer deutlichen Veränderung der Suizidraten führen. Im Alter findet sich die höchste Rate an Suiziden, im jugendlichen Alter die höchste Rate an Suizidversuchen. Geschlechterdifferenzen sind ausgeprägt mit einem Überwiegen des männlichen Geschlechtes bei Suiziden und einem Überwiegen des weiblichen Geschlechtes bei Suizidversuchen.
ERKENNEN DER SUIZIDALITÄT
Thomas Bronisch
Schlüsselwörter: Suizidalität - Erkennen - Abschätzen
Zusammenfassung:
Erkennen von Suizidalität und Abschätzen akuter Suizidalität setzen eine Ausbildung in psychiatrischer Exploration und Diagnostik, aber auch die Fähigkeit, sich in die Psychodynamik und Lerngeschichte des suizidalen Patienten einfühlen zu können sowie Selbsterfahrung voraus. Erkennen von Suizidalität verlangt eine psychiatrische Anamnese, eine psychopathologische Befunderhebung mit dem Schwerpunkt auf der Erfassung depressiver Syndrome und evtl. früherer Suizidversuche, die Analyse der aktuellen Lebenssituation und der Motive für suizidales Verhalten. Die Einschätzung der akuten Suizidalität nach einem Suizidversuch hängt wesentlich von der Suizidmethode und dem Arrangement sowie der Einstellung des Patienten zu seinem Suizidversuch ab. Schließlich sind die derzeitigen Lebensumstände des Betroffenen und ihre Veränderbarkeit zu berücksichtigen.
Krisenintervention bei Suizidalität im ambulanten und stationären psychiatrisch-psychotherapeutischen Bereich
Manfred Wolfersdorf, C. Mauerer, C. Franke, M. Schiller, F. König
Schlüsselwörter: Notfallpsychiatrie – Krisenintervention bei Suizidalität –psychiatrisches Krankenhaus
Zusammenfassung:
Geschildert werden, nach einer kurzen Diskussion der Abgrenzung Notfallpsychiatrie/Krisenintervention bei Suizidalität, die Grundzüge von notfallpsychiatrischer Suizidprävention im ambulanten und stationären psychiatrisch-psychotherapeutischen Bereich. Dabei wird auch auf Kurzpsychotherapie in suizidalen Krisen sowie auf Suizidprävention in den psychiatrischen Krankenhäusern eingegangen.
Wissenschaftstheoretische und psychoanalytische Aspekte zur weiblichen Suizidalität
Benigna Gerisch
Schlüsselwörter: weibliche Suizidalität - Geschlechtsrollenstereotypen - weibliche Identität und Subjektivität - Separations- und Individuationsprozeß
Zusammenfassung:
Ausgangspunkt ist die mehrjährige psychotherapeutische Arbeit mit einer suizidalen Klientel und die Beobachtung, daß Frauen zwar doppelt so häufig Suizidversuche wie Männer unternehmen, aber das Thema der weiblichen Suizidalität in kaum einer der suizidologischen Untersuchungen einer eigenständigen Betrachtung unterzogen wird. Es zeigt sich vielmehr, daß die vermeintlich objektiven Fakten zum geschlechtsspezifischen Suizidverhalten eine Reproduktion von Geschlechtsrollenstereotypen sind, mit denen lediglich die Mythen über die Differenz der Geschlechter im Gewand einer Theoriebildung fortgesetzt bestätigt werden. Als Ergebnis wird die These vertreten, daß ein differenziertes Verständnis der Suizidalität nur dann möglich erscheint, wenn die traditionellen Erklärungsversuche einschließlich ihrer männlichen Weiblichkeitsimaginationen kritisch hinterfragt werden, und, auch im Hinblick auf die Genese von Suizidalität, eine notwendige Unterscheidung der Konstituierung von weiblicher und männlicher Identität und Subjektivität erfolgt. Vor diesem Hintergrund werden aus psychoanalytischer Sicht zwei Hypothesen zur Entstehung von weiblicher Suizidalität diskutiert.
DER UMGANG MIT SUIZIDALEN KINDERN UND JUGENDLICHEN
Andreas Warnke, Uwe Hemminger
Schlüsselwörter: Suizid und Parasuizid bei Kindern und Jugendlichen - Häufigkeit - Methoden - Ätiologie - multiaxiale Diagnostik - Therapie
Zusammenfassung:
Der Suizid ist bei Kindern sehr selten, bei Jugendlichen zwischen 15 bis 19 Jahren jedoch eine relativ häufige Todesursache, in der Bundesrepublik sterben jährlich über 200 Jugendliche durch Suizid: Parasuizide sind um ein Vielfaches häufiger, und sie werden in über 25 Prozent der Fälle wiederholt. Ätiologisch spielen biologische Dispositionen, psychosoziale Einflüsse und psychische Störungen eine Rolle. Das präsuizidale Bedingungsgefüge unterscheidet sich von dem der Erwachsenen. Der Umgang mit suizidalen Kindern und Jugendlichen beinhaltet an erster Stelle die Herstellung einer Vertrauensbeziehung, Einschätzung der Suizidalität, die Sicherung vor einem weiteren Suizidversuch und die Entlastung von Kind und Familie. In die multiaxiale Diagnostik und ambulante sowie stationäre Behandlung sind das Kind und seine wichtigsten Bezugspersonen einzubeziehen. Das Behandlungsprogramm enthält psychotherapeutische Verfahren (in der Regel kognitiv-behavioral), familiäre Beratung und Unterstützung, psychopharmakologische Behandlung - wenn indiziert - und eine Unterstützung zur sozialen Wiedereingliederung.
CHRONISCHE SUIZIDALITÄT FUNKTION UND GEGENÜBERTRAGUNG
Thomas Giernalczyk, Jürgen Kind
Schlüsselwörter: chronische Suizidalität - Objektverlust - Verschmelzungsangst - narzißtische Kränkung - Gegenübertragungshaß - erpresserische Suizidalität - Gegenübertragungskonstellation des manipulierten Objekts
Zusammenfassung:
Die Autoren beschreiben chronische Suizidalität als intrapsychischen und interpersonellen Regulationsvorgang, der in psychischen Notlagen wiederholt auftritt. Ausgelöst wird chronische Suizidalität durch drohenden Objektverlust, Verschmelzungsangst sowie durch narzißtische Kränkungen. Chronische Suizidalität wird auf gestörte frühe Objektbeziehungen zurückgeführt und in aktuellen Beziehungen aktiviert. Zentrale Themen der chronischen Suizidalität sind Haß und Aggression. In der Therapie mit chronisch Suizidalen muß deshalb besonderer Wert auf die Handhabung des Gegenübertragungshasses gelegt werden. Abschließend werden Strategien für den Umgang mit erpresserischer Suizidalität im Rahmen der Gegenübertragungskonstellation des manipulierten Objektes vorgestellt.
Lithiumprophylaxe und suizidales Verhalten
Bernd Ahrens
Schlüsselwörter: Lithiumprophylaxe - Mortalität - Suizidversuche - Suizide
Zusammenfassung:
Die Sterblichkeit von Patienten mit affektiven Störungen ist um mehr als das zweifache im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung erhöht. Primärer Grund ist die vermehrte Suizidmortalität dieser Gruppe. Etwa die Hälfte derjenigen, die Suizidversuche oder Suizide durchgeführt haben, litt während dieser Zeit an einer depressiven Erkrankung. Die akute antidepressive Behandlung mag in diesem Zusammenhang die Suizidgefahr vermindern, jedoch wirkt sie nicht präventiv. Eine Lithiumprophylaxe reduziert die Rückfallrate von affektiven Störungen. Die Frage, ob diese Behandlung auch die Suizidmortalität und suizidales Verhalten reduziert, ist Thema dieser Arbeit. Dazu wurde die Mortalität lithiumbehandelter Patienten mit der Mortalität der Allgemeinbevölkerung verglichen und das suizidale Verhalten der Patienten mit und ohne Lithiumbehandlung untersucht. In den referierten Studien zeigte sich, daß sich die Mortalität unter Lithiumbehandlung normalisierte oder nur leicht erhöht war im Vergleich zu der in der Allgemeinbevölkerung. Nach Absetzen der Medikation stieg die Suizidmortalität im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung wieder signifikant an. Weiterhin gibt es Befunde, die eine Unterscheidung zwischen Suizidprophylaxe mit Lithium und der episodenverhindernden Wirkung der Lithiumbehandlung erlauben. Gleich lautende Untersuchungen anderer Prophylaktika wurden bislang nicht publiziert. Obgleich der antisuizidale Effekt von Lithium nicht sicher nachgewiesen werden konnte, ist die Fülle der Befunde kompatibel mit dieser Annahme. Es liegt in der Hand der Ärzte, eine mögliche antisuizidale Wirkung von Lithium zu berücksichtigen, wenn sie neben der Episodenprophylaxe eine suizidprophylaktische Behandlung bei Patienten mit affektiven Störungen und suizidalem Verhalten, Suizidversuchen in der Vergangenheit oder in der Familie oder einer Kombination dieser Umstände erwägen.
Rechtsprobleme der Behandlung suizidaler Patienten
Matthias M. Weber
Schlüsselwörter: Arzthaftung - Behandlungsvertrag - psychiatrische Therapie - Psychotherapie - Suizid
Zusammenfassung:
Suizidversuche und vollendete Suizide werfen neben den damit verbundenen therapeutischen Problemen zahlreiche Rechtsfragen auf. Ärzte und Psychotherapeuten sollten über elementare Kenntnisse der einschlägigen Vorschriften des Straf-, Zivil- und Unterbringungsrechts verfügen, um die bei suizidalen Patienten ohnehin schwierige Behandlungssituation nicht durch Unsicherheiten über die juristischen Gegebenheiten zusätzlich zu erschweren. Trotz der in den letzten Jahren erkennbaren Tendenz der Rechtsprechung, das Selbstbestimmungsrecht des Patienten auch in therapeutischen Extremsituationen herauszustellen, und unabhängig von den juristischen Diskussionen um die Bedeutung der „freiverantwortlichen“ Selbsttötung muß die Suizidprävention und -therapie ein oberstes Ziel jeder psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung bleiben. Daher hat der Therapeut in der ihm unterstellten klinischen oder ambulanten Einrichtung allgemeine Vorkehrungen gegen suizidale Handlungen zu treffen und deren Durchführung bei akut Erkrankten zu verhindern. Allerdings hat die Rechtsprechung inzwischen anerkannt, daß eine umfassende Behandlung suizidaler Patienten gegenüber kustodialen Maßnahmen im Zweifel Vorrang genießt. Besonders wichtig ist die Dokumentation der getroffenen Maßnahmen.
Suizidprävention durch Beeinflussung von Medienberichten
Elmar Etzersdorfer, Gernot Sonneck
Schlüsselwörter: Imitation - Suizid - Massenmedien - Prävention - Werther-Effekt
Zusammenfassung:
Die Arbeit beschreibt ein Feldexperiment zum Einfluß von Medienberichten auf Suizidhandlungen. Nach der Einführung des Wiener U-Bahn-Systems 1978 nahmen Suizidhandlungen mit der U-Bahn einige Jahre hindurch sehr stark zu. Es entstand eine Arbeitsgruppe innerhalb des Österreichischen Vereins für Suizidprävention (ÖVSKK), die aus der Beobachtung, daß Medienberichte über diese Ereignisse in dramatischer und großer Aufmachung erschienen, wie aus der klinischen Erfahrung im Umgang mit suizidalen Menschen Medienrichtlinien ausarbeitete und damit Mitte 1987 an die Presse herantrat. In der Folge veränderten sich die Berichte sehr deutlich, vielfach wurde über U-Bahn-Suizide überhaupt nicht mehr berichtet. Parallel zur veränderten Berichterstattung ging die Zahl der Suizidhandlungen mit der U-Bahn dramatisch zurück, vom ersten zum zweiten Halbjahr 1987 um mehr als 80%, und blieb seitdem auf einem niedrigeren Niveau.
Es wird eine Literaturübersicht zu Imitationssuiziden, für die der Begriff des “Werther-Effekts” gebräuchlich ist, gegeben und eine Erweiterung zu einem “zweiten Werther-Effekt” vorgeschlagen. So wie Goethe schließlich seinen “Werther”, beeinflußt durch den Suizid einer nahen Bekannten, wenige Jahre nach der Veröffentlichung des Buches, umschrieb, ist es die heute viel diskutierte Strategie, Medienberichte zu beeinflussen. Es wird, von den Erfahrungen der Wiener Untersuchung ausgehend, überlegt, welcher Umgang mit Journalisten empfehlenswert ist und wie sie zur Suizidprävention beitragen können. Dabei wird insbesondere das mögliche suizidpräventive Potential von Medien unterstrichen, das im Sinne einer “Werbung für die Idee zu leben” genutzt werden sollte.
Selbstmord im frühneuzeitlichen Deutschland: Klischee und Geschichte
David Lederer
Schlüsselwörter: Verzweiflung - Soteriologie - Säkularisation - non compos mentis
Zusammenfassung:
Das Streben nach einer objektiven Analyse des Selbstmordes als modernes Phänomen wird oft von Vorurteilen verhindert, die weitgehend aus der im 19. Jahrhundert neubegründeten akademischen Disziplin der Soziologie stammen, wo man den Versuch wagte, zeitlose „Gesetze“ der menschlichen Natur herzustellen. Viele Irrwege liegen in einer unkritischen Überschätzung von Statistiken, in der einseitigen Interpretation normativer Quellen oder in der unüberlegten Anwendung eines Konzeptes der „Moderne“ verborgen. Dieser Beitrag erforscht einige religiöse, soziale, juristische und populäre Vorstellungen über den Selbstmord an der Schwelle zur Moderne. Er beweist, daß:
1. Wahrnehmungen der Suizidalität durchaus relativ zu den spezifischen Werten der jeweiligen Gesellschaft im zeitgenössischen Kontext ihrer Kultur bleiben, und
2. jede tiefgehende Analyse eines intimen Verständnisses nicht nur der herrschenden Normen bedarf, sondern auch der Alltagspraxis und des von der Norm abweichenden Verhaltens, um den psychischen Zustand der betroffenen Individuen besser zu begreifen.
Hatten antike Selbstmörder eine Psyche?
Anton J. L. van Hooff
Schlüsselwörter: antike Selbsttötung - Selbstmord gegenüber Willenstod - Motivationskategorien - Eigendokumente - Scham - Gültigkeit moderner Paradigmen
Zusammenfassung:
In diesem Aufsatz wird untersucht, wie sich die Motivation der antiken Selbstmörder zu den modernen Paradigmen verhält. Es zeigt sich, daß Durkheimsche Begriffe nicht angewendet werden können. Deshalb werden antike Kategorien rekonstruiert, vor allem aufgrund der römischen Rechtsquellen, die eine sehr pragmatische Haltung demonstrieren. Unter lateinischen Namen werden als Gründe in alphabetischer Reihenfolge unterschieden: conscientia (Schuldbewußtsein), desperatio (Verzweiflung in einer Kurzschlußhandlung), devotio (Widmung des Lebens zum Wohl der Gemeinschaft), dolor (Trauer um einen Verstorbenen oder Geliebte), exsecratio (Verfluchung eines Gegners aus Rache), fides (Treue einer Gattin oder eines Untergeordeneten), furor (Wahnsinn), iactatio (Demonstration der philosophischen Todesverachtung), inpatientia (das nicht Vertragen eines körperlichen Leidens), necessitas (gezwungene Selbsttötung), pudor (Scham, in anthropologischem Sinne von ”shame”) und taedium vitae (Lebensüberdruß). Unter diesen Motiven ist Scham mit 349 Kasus, d.h. 29% der registrierten Selbsttötungen, die wichtigste, während „guilt“- in der Form des Schuldbewußtseins mit 20 von 1220 verarbeiteten Fällen die kleinste Motivkategorie bildet, nämlich 2%. Nicht nur diese Tatsache macht klar, wie sehr Menschen in der Antike sich von ihrem vermeintlichen Ruf führen ließen. Auch wenn wir versuchen, ihnen näherzukommen, indem wir Eigendokumente heranziehen, stellen wir fest, daß Selbsttötung als ein Willensakt verstanden wurde und nicht als Folge einer seelischen Veranlagung. Die Antike psychologisiert nicht. Diese Schlußfolgerung regt zum Nachdenken über die Allgemeingültigkeit moderner Ansichten an.
Psychotherapie-Repetitorium: Tiefenpsychologie: Triebpsychologie, Strukturmodell
Rudolf Klußmann
Buchrezension: Hans Lieb: "Persönlichkeitsstörung" - Zur Kritik eines widersinnigen Konzeptes
Dieter Best


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